|
Norbert Schwery geht an die Koch WM "Es den Kritikern beweisen" Brig-Glis / Alle sechs Jahre steigt die Weltmeisterschaft der Kochkunst. Am 19.- 24 November ist es in Basel wieder soweit. Als Teammitglied der Rhone Köche Wallis wird auch Norbert Schwery vom Schlosskeller in Brig mit dabei sein. Die WM bedeutet für die teilnehmendenTeams einen riesigen Aufwand. Was ist die Motivation zu starten? Norbert Schwery: Für mich ist der Blick aus dem eigenen Betrieb heraus wichtig, der Versuch, die eigene Betriebsblindheit hinter sich zu lassen. Denn im Gehetze des Jobs hat man oft keine Zeit, sich um neue Kreationen zu kümmern. Die WM gibt mir die Möglichkeit, über neueste Trends nachzudenken, diese umzusetzen und mich mit den Besten des Fachs zu messen. Die WM ist der Kochwettbewerb schlechthin. Alle sechs Jahre messen sich dort die besten Teams. Ist es Übermut, da hin zu gehen oder... N. S.: (lacht) ...oder vielleicht ist es Selbstmord! Nein im Ernst. Es ist für mich so oder so ein Gewinn, dabei zu sein. Nur steigt man normalerweise etwas tiefer ein, als ich es diesmal mache. Denn im Gegensatz zu meinen Mann-schaftskollegen Zemanek, Michlig und Ritz, die schon an anderen Wettbewerben erfolgreich teilnahmen, ist diese Liga für mich neu. Ihre Rolle im Team der Rhone Köche Wallis? N. S.: Dem Team fehlte bisher ein Pâtissier. Und diese Rolle kommt mir zu. Ich kümmere mich also um die süssen Seiten der Ausstellung. Und wie steht es mit der Zeit, die es braucht, um diese Kreationen herzurichten? N. S.: Ich war jetzt eine Woche an der Arbeit für diesen Probelauf in Gluringen. Und ich habe es nicht geschafft, alle Schaustücke fertigzustellen. Aber es macht einen riesigen Spass. Namhafte Kochgrössen aus der ganzen Schweiz haben jetzt die Kreationen der Rhone Köche begutachtet. Fazit? N. S.: Das ist Berufsgeheimnis! (lacht) In erster Linie geht es nicht darum, uns hier ein Lob abzuholen. Wir suchen die kritischen Anmerkungen und auch ein Verriss unserer Arbeit ist positiv zu bewerten. Denn jetzt bleiben uns noch ein paar Wochen, um uns zu verbessern und an den Kreationen zu feilen. Mit welchen Hoffnungen gehen Sie nach Basel? N. S.. Möglichst gut abzuschneiden und damit alle jenen Kritikern, die uns in letzter Zeit in die Pfanne gehauen haben zu zeigen, dass sie im Unrecht sind. WS |