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Theaterverein Obergoms serviert "Äs Jogurt für zwei"

Schlankheitskur im Theater

Münster / Oberwallis / Die Zeit der Proben ist vorbei, jetzt wird serviert: Ab 19. November präsentiert der Theaterverein Obergoms über 30mal auf der Bühne im Theatersaal Rottä in Münster "Äs Jogurt für zwei".

Seit August sind die Schauspielerinnen und Schauspieler des Theatervereins Obergoms unter der Regie von Beni Kreuzer am Proben. Das Stück sitzt, der Theatersaal Rottä in Münster ist für die heutige Premiere hergerichtet. Mit ihrer neuen Theaterkost "Äs Jogurt für zwei" möchten die Obergommer die Theaterfreunde aus dem ganzen Oberwallis ansprechen. Für die restlichen Herbstaufführungen wird jeweils ab Visp und Oberwald ein Gratisbus-Service angeboten.

Voll im Trend
Dieses Jahr wandelt der Theaterverein ganz trendig auf den Spuren der Fitness- und Diät-Welle. Für viel Geld fast nichts essen: Das nimmt Herr Fischer beinahe freiwillig auf sich, um wieder eine attraktivere Figur zu erhalten. Als sich dann dieses "fast nichts" durch turbulente Umstände und durch einen gefährlichen Besucher in "nichts" auflöst, verliert Herr Fischer alle Skrupel und ist zu verschiedenen Untaten bereit. Ein sehr neugieriger Polizeiinspektor und ein davonschwimmendes Liebesabenteuer bringen ihn total in Verzeiflung. Doch keine Angst: Wie es sich für eine Komödie gehört, wird Herr Fischer alle Turbulenzen überleben. "Äs Jogurt für zwei" basiert auf dem Lustspiel "Starving Rich" von Stanley Price, das von Peter Goldmann ins Deutsche übersetzt wurde. "Jeder Schauspieler übersetzt seine Rolle aber selber in seinen eigenen Dialekt", erklärt Regisseur Beni Kreuzer.

Motivation und Engagement seien riesig, meint der Theaterpionier weiter. Und das auch bei rund drei Dutzend Aufführungen. Im Gegenteil: "Bei so vielen Auftritten wird man für die intensive Probezeit wirklich belohnt. Würden wir lediglich acht Vorstellungen planen, bekäme ich die Schauspieler wohl nicht mehr zusammen. Während zwei Stunden insgesamt an die 6000 Theaterbesucher zu unterhalten - das ist für uns die grösste Faszination." RZ

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