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SVP-Vize Peter Tscherrig zu Präsident Oskar Freysinger: "Freysinger belügt das Wallis" Raron / SVP-Präsident Oskar Freysinger fährt im WB starkes Geschütz auf. Kontakte zu Rechtsextremismus und in den eigenen Sack wirtschaften wirft er dem Oberwalliser Ex-SVP-Vize Peter Tscherrig vor. Dessen Antwort: "Freysinger belügt den ganzen Kanton Wallis!" Von Waldemar Schön Erste Lüge: Der Rausschmiss von Peter Tscherrig sei im Einverständnis mit den Oberwalliser Vorstandsmitgliedern der SVP geschehen. Diese distanzieren sich aber in jeder Weise vom Vorgehen des Sittener Kollegiumslehrers Freysinger. Zweite Lüge: Es laufe keine Betreibung gegen Oskar Freysinger. Nur Teile einer Rechnung einer Druckei würde er nicht akzeptieren. Der RZ wurde aber ein Betreibungsformular mit Datum vom 31. Januar 2000 zugespielt, auf dem Oskar Freysinger aufgefordert wird, den happigen Betrag von 35'978 Franken plus Spesen und Zinsen von 8 Prozent zu berappen. Weitere Unsicherheit: Der Rausschmiss von Peter Tscherrig sei mit dem Segen der SVP Schweiz passiert. Dies ist zumindest anzuzweifeln. Denn auch die SVP Schweiz kann sich nicht leisten, sich über die eigenen Parteistatuten hinwegzusetzen. "Oskar Freysinger hat immer versucht, mich zurückzubinden und hat mich von den Entscheidungen ausgeschlossen", so Peter Tscherrig gegenüber der RZ. "Er lässt eben nicht zu, dass andere Leute auch Tore schiessen." Für ihn sei alles eine Schmutzkampagne, weil er Freysinger zu stark geworden sei. "Verschiedene Anwälte haben mich schon kontaktiert, um eine Verleumdungsklage für mich zu führen. Ich bin zwar eine harte Nuss, aber die Verleumdungen von Freysinger haben mich hart getroffen", so Tscherrig. Und weiter: "Für mich gehört aber eine private Klage nicht in die Öffentlichkeit. Die Schlammschlacht ist für mich abgeschlossen!" |