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17. Hallenturnier der Gommer Fussballmeisterschaft am 17./18. März

Treffpunkt der "Fussballzwerge"

Fiesch / Oft wurde es als "Beinbrecheranlass" abgetan. Darüber lachen die Organisatoren des GFM-Hallenturniers. Denn während alle regelmässigen Hallenturniere im Oberwallis von der Bildfläche verschwunden sind, geht dieses Turnier in seine 17. Ausführung.

Von Waldemar Schön

Was waren das für Zeiten, als sich in der Visper Litternahalle die "Grossen" des Oberwalliser Fussballs zum Hallenturnier trafen. Doch in der Litternahalle ist es in Sachen Fussball still geworden. Dasselbe Schicksal ereilte vor Jahren das 24Stunden-Turnier in Brig. Zuviel Ärger! Nur ein Hallenturnier hat es bisher im Oberwallis geschafft, die Zeit zu überstehen: Das Hallenturnier der Gommer Fussballmeisterschaft (GFM), das am 17. und 18. März in Fiesch über die Bühne gehen wird.

Treffpunkt
"Wir sind mit dem Erfolg des Turniers zufrieden", erklärt GFM-Präsident Reinhard Bexen auf Anfrage. Und das sportlich und wirtschaftlich. Denn vor allem anfangs der neunziger Jahre wurde das Turnier nicht nur zum Saisonstart der GFM, sondern entpuppte sich zusehends als finanzielles Standbein der GFM. Die rund 60 Spiele am Turnierwochenende ziehen an die 1000 Zuschauer an. So richtig in Fahrt kam das Hallenturnier vor rund sieben Jahren. Damals wurden erstmals auch Teams aus der Bergdorfmeisterschaft (BDM) zugelassen, die später noch mit Teams aus der Lötschentaler Fussballmeisterschaft (LFM) ergänzt wurden. Das GFM Hallenturnier wurde zum Treffpunkt der "Fussballzwerge". Von den 25 Teams, die dieses Jahr gegeneinander antreten, stammt mehr als die Hälfte (13) nicht aus dem Goms. "Das ist eine erfreuliche Zahl und zeigt, dass unser Turnier seinen Platz verdient", so Bexen.

Frauenturnier?
Gespielt wird seit 17 Jahren in der Sporthalle des Feriendorfes Fiesch, die sich für einen solchen Anlass mit der grosszügigen Spielfläche und den Tribünen sehr gut eignet. "Allerdings steigen die Kosten für die Halle jedes Jahr", so Bexen. Was natürlich den Gewinn auf Seiten der Organisatoren schmälert. Ein Wermutstropfen, den allerdings die GFM zur Zeit verkraften kann. Denn "wir stehen finanziell sehr gut da", betont Präsident Bexen und blickt gleich in die Zukunft: "Vielleicht werden wir ja im Oktober oder November noch ein Frauenturnier organisieren."

Strikte Trennung
Wurden in den vergangenen Jahren die Teams aus GFM, BDM und LFM in den Spielgruppen bunt gemischt, herrscht dieses Jahr erstmals strikte Trennung. "Dies garantiert, dass eine gleiche Anzahl Teams aus den verschiedenen Meisterschaften in die Finalspiele kommt", so Bexen zu dem nicht ganz unumstrittenen Entscheid. Denn schliesslich wird dadurch ein frühes Aufeinandertreffen der stärksten Teams und damit der direkte Stärkevergleich der Meisterschaften verhindert. Der Qualität des Turniers wird dies aber wenig abträglich sein. Und macht man sich auf die Suche nach den Favoriten, landet man unwillkürlich bei den Teams von Fieschertal und Fiesch, die das Turnier schon mehrmals gewonnen haben. Diesen wollen die Gegner ein Bein stellen.

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