| Leuk-Susten / Jetzt
ist es definitiv: Trotz der Intervention des einheimischen Architekten Berto
Haenni kommt die bhutanesische Hängebrücke über den Illgraben
zu stehen. Kostenpunkt: Rund 400000 Franken.
Von Walter Bellwald
Ich finde es schade, dass man nicht auf meinen Vorschlag eingegangen
ist, bedauert Berto Haenni. Der Leuker Architekt hatte sich für
die Variante über den Rotten starkgemacht, weil die Brücke
zum Eingangstor für den Lebens- und Erlebnisraum Pfyn-Finges geworden
wäre und als direkter Anschluss ans Wanderwegnetz gedient hätte.
Illgraben-Variante bleibt bestehen
RZ-Leser wissen: Wegen der bhutanesischen Hängebrücke in
Leuk-Susten war es zum offenen Disput zwischen dem Leuker Architekten
Berto Haenni und den Verantwortlichen der Region Pfyn-Finges gekommen.
Der Grund: Bei der Standortfrage schieden sich die Geister. Nach einer
gemeinsamen Sitzung kamen die Verantwortlichen der Region nun zum Schluss,
dass die Hängebrücke nun doch wie vorgesehen über den Illgraben
gebaut wird. Schon Ende Monat soll das Baugesuch im Amtsblatt publiziert
werden.
Vorschlag abgelehnt
Berto Haenni hatte der Gemeinde einen Vorschlag unterbreitet, am vorgesehenen
Standort über den Illgraben einen weniger kostenaufwändigen
Übergang zu schaffen und die bhutanesische Hängebrücke
über den Rotten zu erstellen. Die Bergführergruppe Weissmies
Saas Grund hatte sich bereit erklärt, über den Illgraben eine
Brückenkonstruktion analog der Hängebrücke im Saastal zu
erstellen. Kostenpunkt: Rund 30000 Franken. Die bhutanesiche
Hängebrücke wäre nach Meinung von Haenni über den
Rotten zu stehen gekommen. Diese Variante wurde nun definitiv verworfen.
Man könne nicht noch mal mit dem ganzen Ausschreibungsprozedere beginnen,
argumentieren die verantwortlichen Stellen der Region Pfyn-Finges. Dabei
laufe man Gefahr, dass das Bewilligungsverfahren ins Stocken gerate und
womöglich das ganze Bauprojekt gefährde. Damit kommt die bhutanesische
Hängebrücke wie geplant über den Illgraben zu stehen.
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