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Wird die Strasse Varen-Rumeling bald wieder geöffnet?
Hoffnung für Varen

 
Varen / Seit über vier Jahren ist die Kantonsstrasse Varen – Rumeling gesperrt. Aus Sicherheitsgründen, wie der Kanton angibt. Für die Sanierung ist weder bei Bund noch Kanton Geld locker zu machen. Nun wollen die Anstösser-Gemeinden die Strasse in ihren Besitz zurück.

Von Ruth Seeholzer

„Für Varen ist die Strasse nach Rumeling ein Lebensnerv“, erklärte der Weinhändler César Varonier vor zwei Jahren gegenüber der RZ. Umso schlimmer für die Varner, dass seit nunmehr über vier Jahren nichts mehr gelaufen ist in Sachen Öffnung. „Der Kanton will die Strasse nicht mehr öffnen, da die Investitionen für deren Sicherung zu teuer seien“, erklärt Gilbert Loretan, Gemeindepräsident von Varen. Doch mit diesem Entscheid haben sich weder Varen noch die Anstössergemeinden Salgesch, Leukerbad, Inden und Leuk abgefunden. Am 8. April dieses Jahres unterbreitete Gilbert Loretan im Grossen Rat eine Interpellation, die die Öffnung der Strasse verlangt.

Staatsrat gegen Öffnung
Der Staatsrat erklärt in seiner Antwort auf die grossrätliche Interpellation, dass seit dem ersten Entscheid, die Strasse aus Sicherheitsgründen zu sperren, keine wesentlichen Neuerungen aufgetreten seien und darum weiterhin nicht an eine Öffnung der Strasse zu denken sei. Er gibt zudem zu bedenken, dass die heutige miserable Lage der Bundeskasse zum Vornherein jedwelche Subventionen für die Sanierung der Strasse Varen-Rumeling ausschliessen würde. Er schlägt der Gemeinde vor, die Strasse zurückzunehmen, allerdings, wie es in der Antwort heisst, „im jetzigen Zustand“ und „in Verantwortung der Gemeinde“. Doch das ist ganz und gar nicht im Sinn der Gemeinden. „Wir schlagen nun dem Staatsrat zwei Varianten vor“, so Loretan. Entweder bleibt die Strasse in Kantonsbesitz und die Gemeinden übernehmen die Kosten der Sanierung, oder die Strasse soll deklassiert werden, „aber in betriebsbereitem Zustand“, wie Loretan erklärt. Woher nimmt denn die Gemeinde das Geld für die Sanierung, immerhin über 400‘000 Franken?. „Wir verkaufen die 2,9 Kilometer“, schmunzelt Loretan. „Pro Meter.“ Der Ideen sind genügend da. Nun muss Staatsrat Rey-Bellet nur noch Hand zu einer Lösung bieten.


 

 

      
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