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Der junge Stefan Amacker ist der einzige Oberwalliser beim FC Sitten
„Das Ziel lautet Super League“

 
Sitten / Eischoll / Kaum ist die Europameisterschaft vorbei, startet auch schon wieder die nationale Fussballmeisterschaft. Am kommenden Wochenende rollt der Ball wieder in der Super League, Ende Juli gehts in der Challenge League los. Als einziger Oberwalliser steht dabei Stefan Amacker im Kader des FC Sitten.

Von Markus Pianzola

Bis zu seinem zwölften Lebensjahr wohnte Stefan Amacker in Luzern, bevor es ihn und seine Familie zurück ins Wallis zog. Hier spielte er zuerst in den Juniorenabteilungen von Raron und Visp, ehe er in die Nachwuchsabteilung des FC Sitten wechselte.

„Will mich verbessern“
Das Lizenztheater vom vergangenen Herbst wurde zum eigentlichen Glücksfall für den nun in Eischoll wohnhaften Amacker: Mangels Alternativen wurde er bereits für das erste Pflichtspiel vom damaligen Trainer Didier Tholot für die erste Mannschaft aufgeboten. Zwar kam er danach nur zu wenigen, kurzen Einsätzen und verblieb während der Saison im Kader der U 18. Auf die neue Meisterschaft hin steht er jetzt aber im Kader des Fanionteams. „Mein persönliches Saisonziel ist es, zu Einsätzen zu kommen und mich stetig zu verbessern“, erklärt der 17-Jährige. Dürfte nicht einfach werden: Präsident Constantin hat das Team wiederum gehörig umgekrempelt.

Team mit neuem Gesicht
Zehn Abgängen stehen bislang 16 Zuzüge gegenüber. Zwar lassen sich noch nicht die Qualitäten aller neuen Spieler genau abschätzen, aber die Mannschaft dürfte doch um einiges stärker sein, als die letztjährige Ausgabe. Zudem stehen Trainer Admir Smajic auf fast jeder Postion Alternativen zur Verfügung. Das Ziel in diesem Jahr muss demnach klar sein: Der Aufstieg in die Super League! Alles andere käme einer Enttäuschung gleich. Das sieht auch Amacker so: „Die Super League ist das Ziel jedes Spielers. Die neuverpflichteten Verstärkungen werden uns dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.“

Zweites Standbein Matura
Doch alleine auf die Karte Fussball will Amacker nicht setzen. Zu unsicher sind die Perspektiven. Deshalb absolviert er gegenwärtig den Sporthandel in Brig, welchen er mit der Matura abschliessen will. Infolge dessen verpasste er auch rund zwei Wochen der Vorbereitung mit der Mannschaft aufgrund von Jahresprüfungen. Doch diese sind nun vorbei, die Konzentration gilt wieder dem runden Leder. Dies wird auch deutlich, wenn man den Nachwuchsspieler nach seinen Hobbies fragt: „Fussball, Fussball und nochmals Fussball. Für anderes bleibt momentan fast keine Zeit.“


 

 

      
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