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Nachgefragt bei...Bernhard Truffer,
Betriebsdirektor GKW


„Wichtig fürs Goms“

 

Ernen / Die Gommerkraftwerke AG (GKW) feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Die RZ hat bei Betriebsdirektor Bernhard Truffer nachgefragt.

Welche Bedeutung hat die GKW für die Region?
In einer Wirtschaftsregion wie dem Goms hat ein Betrieb wie die GKW einen besonderen Stellenwert. Einerseits als Arbeit-, andererseits aber auch als Auftraggeber. Neben Steuereinnahmen von 19 hochqualifizierten GKW-Mitarbeitern erhalten die Konzessionsgemeinden namhafte Beträge an Wasserzinsen. Ausserdem beteiligt sich die GKW am Unterhalt von diversen Strassen.

Die Verteilgesellschaften reorganisieren sich. Was heisst das für die GKW?
Die GKW verfolgt die Entwicklung mit grossem Interesse. Einerseits ist die GKW Aktionärin bei EWEMAG. Andererseits ist die gesamte Branche seit geraumer Zeit stark in Bewegung, so dass jede Veränderung genau beobachtet wird. Meistens bringen solche Veränderungen denn auch Konsequenzen für andere Mitbewerber mit sich. Aus wirtschaftlicher Sicht ist es sinnvoll, eine gewisse Mindestgrösse anzustreben.

Wo wird die GKW in einem künftig liberalisierteren Strommarkt stehen?
Wohin das Ganze führt, kann nicht abschliessend beantwortet werden. Die GKW ist inmitten dreier Grosser (EOS, BKW, EEF/ENSA) auf dem westschweizerischen Energiesektor eingebettet. Diese drei GKW-Hauptaktionäre haben sich ganz klar für die Wasserkraft und für die GKW ausgesprochen. Demensprechend wird auch laufend investiert und erneuert. GER

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