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Marie-Isabelle Blatter ist beim
Casting zu MusicStar dabei

Auf dem Weg zum MusicStar

 

Visp / Sie besucht die Hochschule für Musik und träumt von einer Gesangskarriere. Marie-Isabelle Blatter (20) aus Visp will es wissen: Am kommenden Sonntag ist sie beim Casting von MusicStar in Lausanne dabei.

Von Walter Bellwald

„Ich lasse es einfach mal angehen“, gibt sich die sympathische Nachwuchskünstlerin bescheiden. Mit dem Titel „Hedonism“ von Skunk
Anansie und einer Ballade von Norah Jones will sie die Juroren überzeugen und sich in die nächste Runde singen.

Konservatorium in Lausanne
Schon als kleines Mädchen war Marie-Isabelle vom Singen und Musizieren angetan. Im Kindergarten spielte sie Blockflöte und liess ihr musikalisches Talent auch an Familienfesten aufblitzen. Nach der Schule entschied sich Marie-Isabelle, das Konservatorium in Basel zu besuchen. Auf dieses Jahr hin wechselte sie nach Lausanne. Hier studiert sie an der Hochschule für Musik und spielt Oboe. „Dieses Instrument fasziniert mich total“, erklärt sie begeistert.

Von Pop bis hin zu Klassik
Marie-Isabelle ist von Natur aus ein fröhlicher und musikalischer Mensch. Wenn sie unter der Dusche steht, singt sie lauthals vor sich hin. „Sehr zum Leidwesen der Nachbarn“, befürchtet sie. Jetzt will sie beim MusicStar-Casting beweisen, dass sie es trotzdem kann. Sie mag die rauchige Stimme von Nora Jones und intoniert nicht selten unter dem Wasserstrahl einen Song ihres Idols. Am Konservatorium hingegen singt sie nur klassische Werke. So kam es auch schon vor, dass sie in einer Bar in Italien die Nacht-
musik von Mozart zum Besten gab. „Ich höre und singe die ganze Bandbreite der Musik“, gibt sich der Youngstar offen. Einzig bei volkstümlicher Musik hält sich Marie-Isabelle zurück. „Dieses Feld überlasse ich lieber anderen“, grinst sie.

„Baschi“ und Carmen
Am kommenden Sonntagnachmittag ist Marie-Isabelle zum MusicStar-Casting vorgeladen. „Ich habe mich einfach aus Spass beworben.“ Bis heute weiss einzig ihre Mutter und eine Freundin von ihrem Vorhaben. „Sie haben beide gelacht, aber unterstützen mich voll.“ Für alle anderen Familienmitglieder und Freunde soll es eine Überraschung bleiben. Nicht länger als drei Minuten dauert das Vorsingen beim Casting. Kurze Vorstellung inklusive. Über einen möglichen Verriss ihrer Einlage macht sie sich keine Gedanken. „Ich bin nicht so leicht aus der Fassung zu bringen“, gibt sie sich selbstbewusst. Die Sendung MusicStar kennt sie vom Fernsehen. „Bei der ersten Staffel habe ich hin und wieder zugeschaut.“ Vor allem Sebastian „Baschi“ Bürgin hat ihr gefallen. „Musikalisch und stimmlich hat mir Carmen am meisten imponiert.“ Zur Erinnerung: Carmen Fenk war die spätere Siegerin...

 

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