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Vorschau auf die Gemeinderatswahlen in Leuk-Susten
SVP und Freie setzen CSP unter Druck

 

Leuk-Susten / In der Gemeinde Leuk werden die Wahlen ausserordentlich spannend. Zum einen tritt Gemeindepräsident Gaston Oggier, Zugpferd der SP, nicht mehr an. Zum anderen steigen erstmals SVP/Freie ins Rennen um die nur mehr sieben Ratssitze.

Vor vier Jahren war die SP die grosse Wahlsiegerin. Die SP vermochte damals ihre Parteistärke um 30 Prozent auszubauen. Der Gewinn des 3. Sitzes war die logische Konsequenz. Und das auf Kosten der CVP, die vor vier Jahren regelrecht einbrach.

Gelber Bruderkrieg?
Doch das ist Geschichte. Am ersten Dezemberwochenende werden in Leuk die Kar-ten völlig neu gemischt und wohl auch die Macht neu verteilt. Aufgrund der bisherigen Kräfteverhältnisse wäre bei der beschlossenen Reduktion von neun auf sieben Ratsmitglieder ein Sitzverlust der CSP und der SP am wahrscheinlichsten gewesen. Doch nun tritt erstmals die „Allianz Freie Liste und SVP“ an. Und das hat Folgen. Ein Sitzgewinn scheint mehr als wahrscheinlich. Als prominentester Kandidat gilt Gaston Schmidt, der bisher für die CSP im Leuker Gemeinderat sass. Die Tatsache, dass ein Noch-Gelber die neue Allianz anführt und dass weitere Politköpfe mit CSP-Vergangenheit auf der neuen Oppositionsliste stehen, macht deutlich: Der Angriff gilt wohl am ehesten der CSP und deren Spitzenkandidat Roberto Schmidt. Auch wenn seine Partei nur noch auf zwei Sitze kommen sollte, die Wahl Roberto Schmidt scheint angesichts seines kulturellen Engagements und dem Rückhalt in anderen Parteien so gut als sicher. Er gilt auch als profiliertester Kopf, dem man die Nachfolge auf dem Präsidentenstuhl von Gaston Oggier (SP) am ehesten zutraut.

CVP und SP: vieles offen
Für die SP werden die Gemeinderatswahlen zum offenen Rennen. Das Zugpferd Gasto Oggier fehlt und die übrigen Kandidaturen sind schwierig einzuschätzen. Würde die SP im reduzierten Gemeinderat gar nur noch einen Sitz machen, käme wohl auch Amtsinhaberin Brunhilde Matter ins Zittern.

Der CVP wird zugetraut,dass sie sich von der Schlappe von 2000 erholen und etwas zulegen kann. Aber ein Sitzgewinn scheint doch wenig realistisch. GER

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