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Visp / Kann die CVP den vor vier Jahren an die
FDP verlorenen Sitz wieder zurückerobern? Diese Frage steht im Mittelpunkt
der Visper Wahlen.
Die CVP musste 2000 einen überraschenden Sitzverlust
an die FDP hinnehmen. Sowohl Gelb wie Schwarz büssten damals markant
an Parteistimmen ein. Aber im Unterschied zur CSP musste die CVP ein Mandat
abgegeben. Die Wahlsiegerin 2000 war die FDP, die einen zweiten Sitz erobern
konnten. Mit demselben Ziel liebäugelte damals auch die SP
jedoch vergeblich.
Vakanzen bei FDP und CSP
Nun ist die Ausgangslage eine andere. Die FDP ist nicht mehr im Angriff,
sondern auf Verteidigung. Gemeinderat Remo Valsecci, der 2000 bei den
Blauen das Bestresultat erzielte, tritt nicht mehr an. Felizitas Lengacher-Kuonen
wird allgemein ein Top-Ergebnis zugetraut. Wer aber auf der FDP-Liste
auf den zweiten Rang und damit allenfalls den Sprung in den Rat schaffen
wird, ist völlig offen.
Eine Vakanz hat auch die CSP. Rosemarie Bumann stellt
sich nicht mehr zur Verfügung. Damit fehlt den gelben ein wichtiges
Zugpferd, das vor vier Jahren das zweitbeste aller Resultate erzielte.
Dieses Manko dürfte allerdings durch Gemeindepräsident René
Imoberdorf wett gemacht werden. Seine offene Art und die Resultate, welche
der Visper Gemeinderat für die zu Ende gehende Legislaturperiode
vorweisen kann, werden ihm zu Gute kommen. Prognosen über den Namen
des allfälligen vierten CSP-Gemeinderates wären wohl zuviel
des Kaffeesatzlesens...
CVP auf Angriffskurs
Das Ziel der CVP ist klar: Die Schwarzen möchten den vor vier
Jahren verlorenen Sitz zurück. Die Hoffnungen sind berechtigt. Sie
starten mit einer starken Liste ins Rennen, auf der nebst den profilierten
Gemeinderäten Niklaus Furger und Philipp Teysseire weitere valable
Personen figurieren. Den Visper Schwarzen ist deshalb ein Wiedererstarken
durchaus zuzutrauen. Ob es gleich für den dritten CVP reichen wird,
ist ungewiss.
Auch die SP hofft
Auch die SP hat vor vier Jahren leicht verloren und liebäugelt
mit einem Sitzgewinn. Doch dazu braucht es mehr als das erwartete Spitzenresultat
der amtierenden SP-Gemeinderätin Helena Moser Theler. Und das wird
schwierig.
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