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Der Fiescher Marcel Arnold ist Mister Schweiz-Kandidat
Unter den 16 Schönsten


 

Fiesch / Kommt der nächste Mister Schweiz aus dem Oberwallis? Die Möglichkeit besteht durchaus, denn der Fiescher Marcel Arnold ist einer der 16 Finalisten, welche am 30. April zur Wahl stehen. In der RZ erzählt der sympathische 21-Jährige, wie es dazu kam.

Von Markus Pianzola

„Ich bin schon ziemlich verwundert, dass ich den Sprung unter die letzten 16 Kandidaten geschafft habe“, sagt Marcel Arnold. Kein Wunder, nebst dem Fiescher bewarben sich insgesamt rund 450 andere Männer für die Wahl zum schönsten Schweizer des Jahres 2005. Nach einer ersten Selektion wurden dann noch deren siebzig nach Olten eingeladen. „Bei diesem Casting hatte ich direkt ein gutes Gefühl. Ich habe eigentlich sofort gewusst, dass ich es schaffen würde. Und dies, obwohl ich ohne grosse Erwartungen oder Hoffnungen angereist war“, erzählt Marcel. Bereits am nächsten Tag folgte dann die Bestätigung. Telefonisch wurde ihm mitgeteilt, dass er den Finaleinzug geschafft habe.

Anmeldung dank Schwester
Dass es überhaupt so weit gekommen ist, verdankt er seiner Schwester: „Ich habe letzten Sommer bei einem Fotografen professionelle Aufnahmen machen lassen. Diese gelangen recht gut. Meine Schwester füllte daraufhin im Internet den Fragebogen für die Anmeldung zur Mister Schweiz-Wahl aus und meinte, ich solle es doch einmal probieren“, erinnert er sich zurück. Und wie reagierten Freunde und Kollegen auf seine Kandidatur? „Von einigen kamen schon Sprüche, ich wäre eingebildet, abgehoben oder ähnliches. Aber von den wirklich guten Kollegen und meiner Familie werde ich voll und ganz unterstützt.“

Neue berufliche Herausforderung
Auch sein Arbeitgeber unterstützt ihn in seinem Vorhaben. Bislang arbeitete er im Sommer als Maurer auf dem Bau und jetzt im Winter als Snowboardlehrer in Bellwald. Doch nebst der Mister-Wahl stehen auch in beruflicher Hinsicht in naher Zukunft einige Veränderungen an: Im April wird er nach Luzern umziehen, um hier eine Stelle in einem Fitnesscenter anzutreten. „Ich wollte einmal etwas Neues beginnen. Durch einen Kollegen meines Vaters bin ich dann auf den Beruf des Fitness-Instruktors gestossen.“

„Alles ganz normale Typen“
Doch vorerst einmal laufen die Vorbereitungen für die Wahl auf Hochtouren. Zusammen mit seinen Mitstreitern stehen in den nächsten Wochen diverse Promotionsauftritte in der ganzen Schweiz auf dem Programm. „Die Stimmung unter den Kandidaten ist eigentlich recht kollegial. Ich war überrascht, es sind eigentlich alles ganz normale Typen, keine Spur von Arroganz, Einbildung oder ähnlichem“, meint der 21-Jährige, der übrigens momentan Single ist. Doch trotz aller Kollegialität, spätestens am 30. April steht man in Konkurrenz zueinander. Wie schätzt er seine Chancen auf den Titel des Mister Schweiz ein? „Es wäre eine grosse Überraschung, wenn ich gewinnen würde“, gibt sich Marcel bescheiden. Aber trotzdem: „Ich wäre froh, wenn der eine oder andere anrufen und für mich stimmen würde. Bislang wurde noch nie ein Walliser Mister Schweiz, es ist langsam an der Zeit, dies zu ändern“, erklärt er abschliessend mit einem Lachen.

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