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Nachgefragt
"Ein Nein wäre fatal"

 

Zermatt/Bettmeralp / Am 15. September trifft sich der Walliser Hotelierverband zur Jahresversammlung auf der Bettmeralp. Für Präsident Pierre-André Pannatier aus Zermatt ist dies die erste GV nach seiner Wahl.

Ihr erstes Präsidialjahr geht zu Ende. Wie sieht die Bilanz aus?
Ich kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Die grundlegenden Kontakte zur Basis, Politik, Tourismus und Wirtschaft sind gefestigt und ermöglichen uns, konstruktiv in die Zukunft zu schauen.

Die Unwetter haben den Schweizer Tourismus hart getroffen. Wie geht’s der Walliser Hotellerie?
Die tragischen Ereignisse der letzten Wochen haben wieder gezeigt, wie unberechenbar die Natur ist. Das Wallis hat diesmal zum Glück keinen Schaden erlitten. Umso mehr bin ich auf all die Anregungen stolz, die mir von Seiten der Hoteliers zugetragen wurden, wie wir gezielt und solidarisch unseren betroffenen Kollegen in den anderen Kantonen helfen können.

Sind Sie optimistisch für das Herbstgeschäft?
Wenn der Präsident eines Verbandes, welcher 500 Hotels vertritt, seinen Optimismus verliert, so muss er dringend einen Nachfolger suchen.

Was bedeutet ein Nein zur Personenfreizügigkeit für die Walliser Hotelbranche?
Dass unsere Rahmenbedingungen gegenüber den Mitbewerbern im EU-Raum nochmals geschwächt werden und der dringend benötigte Rekrutierungsmarkt an qualifizierten Arbeitskräften versperrt wird. Es wäre ein Schritt zurück in die Vergangenheit. GER

 

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