|
Visp / Im Konflikt um den Innenausbau der neuen Umkleidekabine der ersten Mannschaft des EHC Visp zeichnet sich eine Lösung ab. Werden die NLB-Eishockeyaner die neuen Räumlichkeiten doch noch im Verlaufe dieser Saison beziehen können?
Von Markus Pianzola
Der Rohbau der neuen Räumlichkeiten für das Visper NLB-Team steht seit einigen Wochen, doch mit dem Innenausbau konnte bislang noch nicht begonnen werden. Der Grund: Noch steht nicht fest, wer die Finanzierung übernimmt.
Nicht von öffentlichem Interesse
Nebst einer neuen Kabine für die Mannschaft soll in der Litternahalle hinter den Spielerbänken auch eine Trainerkabine und ein Kraftraum entstehen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 100’000 bis 120’000 Franken. „Im Sanierungskonzept aus dem Jahr 2001 ist eigentlich ganz klar umschrieben, welche Kosten die Genossenschaft Regionale Mehrzweckhalle (GRM) als Betreiberin übernimmt und welche die jeweiligen Nutzer“, erklärt der zuständige Gemeinderat Thomas Anthamatten. Da die geplanten Arbeiten nicht von öffentlichem Interesse sind, weil sie ausschliesslich der ersten Mannschaft des Eishockeyvereins zu Gute kommen würden, müsste sich eigentlich der EHC Visp um die Finanzierung kümmern.
Eigenleistung des EHC nötig
„Uns fehlt schlicht und einfach das Geld für Investitionen. Wir können allenfalls mit Manpower behilflich sein“, umschreibt EHC Visp Sport AG-Präsident Franz Schmid die momentane Situation. Einziger Ausweg aus dieser Situation: Die Gemeinde greift dem Verein unter die Arme. „Wenn man uns ein Konzept vorlegt, werden wir schauen, was sich machen lässt. Aber es muss auch eine Eigenleistung des EHC kommen“, führt Anthamatten aus.
Optimistisch für baldige Lösung
In den vergangenen Tagen wurden bereits Gespräche geführt. Ein positives Zeichen, denn noch vor nicht allzu langer Zeit schien eine Lösung in weiter Ferne zu sein. „Wir hatten den Abschluss der Arbeiten noch während dieser Saison eigentlich bereits abgeschrieben“, gibt Schmid offen zu. „Aber nun sind wir optimistisch, dass wir bald eine Lösung finden werden.“ Ähnlich sieht es Anthamatten: „Bislang haben wir immer einen Weg gefunden, der für beide Seiten akzeptabel war.“
Ihre
Meinung interessiert uns!
|