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Das RZ-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins 2006
Prosit, Neujahr!


 

Brig / Das Jahr 2005 geht zu Ende. Es hat uns viel Freude bereitet, Ihnen jeden Donnerstag kostenlos die RhoneZeitung nach Hause zu senden. Wir hoffen, dass Sie mindestens ebensoviel Spass an der Lektüre hatten. Mit Ihnen, werte Leserinnen und Leser, geschätzte Inserentinnen und Inserenten, stossen wir – und mit uns Lolita Morena (rechts), über die Sie in dieser Ausgabe ein Porträt lesen – auf das neue Jahr an. Das ganze Team der RZ wünscht allen einen schönen Silvesterabend und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mögen im 2006 all ihre Wünsche und Vorsätze in Erfüllung gehen. Prosit, Neujahr!

 

Lolita Morena steigt ins Kosmetikgeschäft ein
Schönheitskönigin wirbt mit Rosen

Lens / Crans-Montana / Lolita Morena (45) steigt ins Kosmetik-Business ein: Die frühere Miss Schweiz hat in den letzten Tagen eine eigene Pflegelinie auf den Markt gebracht. Die RZ hat sich mit der schönen Unternehmerin getroffen und sie nach ihren Zukunftsplänen gefragt.

Von Walter Bellwald

„Le Baiser de la Rose“ (Der Kuss der Rose) - so heisst die trendige Beauty-Linie der schönen Westschweizerin. Mit Gesichtscrémen, Peelings, Ölen und Körperlotions, die mit dem zarten Duft der Rose versehen sind, will die frühere Schönheitskönigin jetzt auch anderen Frauen zu einem noch schöneren und dufteren Aussehen verhelfen.

Produkte auf der Basis von Rosen
„Die Rose ist die schönste Blume überhaupt und eignet sich auch hervorragend als Pflegeprodukt“, schwärmt Lolita gegenüber der RZ. „Darum habe ich mich für eine Pflegelinie auf der Basis von Rosen entschieden.“ In einem Labor in Sitten wurden die Produkte entwickelt und hergestellt. „Ich wollte endlich etwas kreieren, dass die Leute akzeptieren und anwenden können“, begründet sie ihre Motivation, als Unternehmerin aufzutreten. Dazu gründete sie die Lux Morgana AG und investierte rund 200'000 Franken in das Geschäft. „Es ist nicht sehr sexy, wenn ich das Geld auf der Bank lasse oder damit an der Börse spekuliere. Viel lieber investiere ich in mein eigenes Geschäft“, meint sie vielsagend.

Pflegelinie für Männer geplant
Mit dem Resultat ihrer Pflegelinie ist die attraktive Mittvierzigerin sehr zufrieden: „Oh ja“, lacht sie. „Die Produkte haben meine Vorstellungen weit übertroffen und eignen sich vor allem für reifere Frauen mit empfindlicher Haut.“ Um ihren Aussagen Nachdruck zu verleihen, ist Lolita dieser Tage mit ihren Produkten auf Werbetour. „Man kann nicht erwarten, dass sich ein Produkt einfach so verkauft. Man muss auch etwas dafür tun“, begründet sie ihr Schaffen. Wenn sich das Geschäft gut anlässt, will die Schönheitskönigin, die derzeit mit einer Theaterrevue in Neuenburg zu sehen ist, im nächsten Jahr eine Pflegelinie für Männer auf den Markt bringen. Denn: „Nicht nur Frauen legen Wert auf ein gepflegtes Äusseres, auch immer mehr Männer wollen ihrem Aussehen mit Schönheitsprodukten nachhelfen.“

Glückliche Mutter
Neben ihrer Arbeit als Unternehmerin, ihrem Engagement am Theater Neuenburg und ihren Auftritten als Moderatorin beim Westschweizer Fernsehen ist die Vorzeige-Frau auch glückliche Mutter. Mit ihrem 14-jährigen Sohn Loris aus der Ehe mit Fussballstar Lothar Matthäus verbringt sie fast jede freie Minute. „Ich toure regelmässig zwischen Neuenburg und Crans hin und her, damit ich möglichst viel Zeit mit meinem Sohn verbringen kann.“ Auch ein Pferd, ein Esel und ein Pony wollen versorgt sein. Überhaupt zeigt Lolita viel Herz für Tiere. Darum engagiert sie sich in der Öffentlichkeit gegen das Tragen von Pelzen. „Ich finde es total unnötig und überflüssig, wenn Tiere ihres Pelzes oder Felles wegen gejagt und getötet werden. Darum setze ich mich auch vehement dafür ein, dass diese Tiere unter Schutz gestellt werden.“

Schlichte Silvesterfeier
Silvester feiert Lolita Morena im Kreise ihrer Theatergruppe in Neuenburg. „Wir werden wie jeden Abend unser Programm spielen und anschliessend im kleinen Rahmen feiern“, verrät sie gegenüber der RZ. Überhaupt sei ihr Weihnachten viel wichtiger als Silvester. „Ich mag es nicht, wenn der Jahresausklang mit viel Pomp und Trara gefeiert wird“, gesteht sie und fügt an: „Eigentlich hasse ich Silvester.“ Auf die Wünsche für das neue Jahr angesprochen, gibt sich die sympathische Trendsetterin zurückhaltend: „Ich wünsche mir mehr gegenseitigen Respekt und Toleranz unter der Bevölkerung. Das würde viele Dinge vereinfachen.“ Persönlich sei sie vollkommen zufrieden: „Ich bin wunschlos glücklich und führe ein sehr spannendes Leben. Was will man mehr?“

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