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Neckische Ortsnamen
Gampjärbeck Gampel


 

Gampel / Das Dorf hat eine wunderschöne Wohnlage und die Menschen hier sind herzlich und liebenswürdig. Die Gampjärbeck sind keineswegs so störrisch und bockig, wie es der Name vermuten lässt.

Sie liegen einträchtig nebeneinander und überlegen sich sogar eine gemeinsame Zukunft: die beiden Dorfschaften Steg und Gampel. Dem war nicht immer so: „Früher kam es zwischen Gampjern und Stegern auf der Lonzabrücke auch mal zu handfesten Auseinandersetzungen und gegenseitigem Kräftemessen“, weiss Simon Schnyder (80). Dass man dabei auch verbal nicht mit gegenseitigen „Komplimenten“ zurückgehalten hat, versteht sich von selbst. Ob sich der Name Gampjärbeck aber tatsächlich von diesen Scharmützeln herleiten lässt, ist allerdings umstritten. Eine andere Erzählung besagt nämlich, dass die Gampjer sich immer die schönsten Steger Frauen unter den Nagel gerissen, sprich auf die Westseite der Lonza gelockt hätten. Das habe ihnen den (wenig schmeichelhaften) Übernamen Gampjärbeck eingebracht. Wie auch immer – diese Nicklichkeiten gehören längst der Vergangenheit an. Inzwischen haben sowohl Gampjär- wie Stägibeck ihre Hörner abgestossen und denken laut über ein künftiges Zusammengehen nach. Was bleibt, sind Geschichten und Geschichtchen aus vergangenen Tagen.

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