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RZ Postkarte
Dirk, Wouter und Thomas Vanhuysse mit Annik Deceunink aus Oostkamp (Belgien) zurzeit in Grächen


 

Wo verbringen Sie Ihren Urlaub?
Dirk Vanhuysse: In Grächen. Wir sind schon zum vierten Mal hier.

Warum haben Sie gerade Grächen als Ferienort gewählt?
D.V.: Weil Grächen ein toller Ausgangspunkt für Ausflüge ist. Von hier ist man schnell in Zermatt, Saas Fee, im Rhonetal, auf dem Simplon und sogar in Italien.

Was unternehmen Sie in Ihren Ferien?
D.V.: Wir machen viele Ausflüge. Allerdings haben wir uns zu Beginn ein bisschen verausgabt. Wir machten den Höhenweg von Hohtenn nach Eggerberg. Die rund 16 Kilometer waren etwas zu viel für die Kinder. Deshalb gehen wir es jetzt etwas gemütlicher an.

Wie schmeckt Ihnen die Schweizer Küche?
D.V.: Sehr gut. Meine Frau mag besonders Raclette und Fondue und ich die Walliser Fleischgerichte. Aber die Kinder mögen lieber, was die Mama kocht. Denn hier heissen die Gerichte manchmal zwar gleich wie bei uns. Aber schmecken tut es dann trotzdem anders (lacht).

Was gefällt Ihnen besonders in der Schweiz?
D.V.: Die Berge! Bei uns ist es nämlich total flach. Wir haben bloss eine Brücke über die Autobahn und im Osten des Landes 500 Meter hohe Berge, das ist alles (lacht). Ausserdem ist hier alles so sauber: das Wasser und die Luft. Und was auch toll ist, dass die Leute am Abend Blumentöpfe oder ähnliche Dinge einfach vor ihren Geschäften stehen lassen und niemand stiehlt etwas. Das könnte man bei uns nicht machen.

Wie finden Sie die Schweizer?
D.V.: Hier sind alle sehr nett. Besonders voriges Jahr. Da waren wir in Kandersteg und hatten viel Kontakt mit den Einheimischen.

Schreiben Sie Postkarten nach Hause?
D.V.: Immer weniger. Die Eltern haben uns gesagt: Wir haben schon drei Karten von Grächen. Ihr braucht
uns nicht noch eine zu schicken. Aber der Arbeitgeber und unsere Freunde bekommen auf jeden Fall eine Karte.

Was wird drauf stehen?
D.V.: Viele sonnige Grüsse! Wir waren schon ein paar Mal in der Schweiz und hatten jedes Jahr schönes Wetter. Am Dienstag, als wir auf der BLS-Südrampe waren, hatte es sogar 35 Grad und wir haben zusammen acht Liter Wasser getrunken. In Ausserberg konnten wir die Flaschen an den Brunnen wieder auffüllen. Das war toll! In Belgien wäre das nicht möglich.

Werden Sie wieder mal in die Schweiz kommen?
D.V.: Bestimmt! Nächstes Jahr wollen wir sicher wieder kommen.

Ihre Meinung interessiert uns!


 

 

      
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