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Neckische Ortsnamen
Hännutrog Herbriggen


 

Herbriggen / Eine Textzeile in einem Volkslied und der Name des Theatervereins – viel mehr ist nicht übrig geblieben vom Herbrigger Übernamen. Etwas anderes ist dagegen kaum vom Dorf wegzubringen.

Eines vorweg: Dass sie Hännutrog genannt werden, wusste in Herbriggen jeder. Woher jedoch der Name stammt, darüber konnten die Bewohner nur Vermutungen anstellen. „Wahrscheinlich heissen wir so, weil unser Dorf in so einem engen Loch liegt, das aussieht wie ein Hännutrog“, meint Eduard Summermatter, um dann sogleich die Vorzüge seines Dorfes hervorzuheben. Herbriggen sei sehr zentral gelegen, der Blick auf die umliegenden Berge sei herrlich und die Dorfbewohner hätten einen „morz Zämuhalt“, schwärmt der 64-Jährige. Auch Bernadette Lochmatter wüsste nicht, wo sie sonst leben sollte. „Meine Frau habe ich nicht dazu bewegen können, zu mir nach St. Niklaus zu ziehen“, schmunzelt Rafael Lochmatter (79). So sei halt er nach Herbriggen gekommen. Ähnlich erging es dem gebürtigen Zaniglaser Karl Imboden (52). „Die Herbrigger Frauen bringt man hier einfach nicht weg“, lacht er herzhaft. Auch Alice Imboden (55) ist vor über 30 Jahren der Liebe wegen nach Herbriggen gezogen, das politisch zur Gemeinde St. Niklaus gehört, kirchlich jedoch eine eigene Pfarrgemeinde bildet. Ohne Wehmut: „Mir gefällt es wunderbar hier. Hier ist es so schön ruhig und gemütlich.“ DJ

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