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FC Visp-Trainer Martin Z'Brun
„Wir schaffen den Ligaerhalt!“


 

Visp / Das Fanionteam des FC Visp steckt in der 2. Liga Interregional mitten im Abstiegskampf. Dennoch glaubt Trainer Martin Z’Brun an seine junge Equipe. In der RhoneZeitung erklärt er weshalb.

Von Markus Pianzola

Lediglich sechs Punkte resultierten aus den ersten sechs Spielen der Frühjahrsrunde für den FC Visp. Zu wenig, um sich aus dem Abstiegskampf vorzeitig zu verabschieden. „Rein resultatmässig ist es in diesem Jahr bislang sicher nicht optimal gelaufen. Aber vom Spielerischen und von der Mannschaftsleistung her bin ich durchaus zufrieden mit dem bislang Gezeigten“, zieht Trainer Martin Z’Brun eine Zwischenbilanz.

Fehlende Erfahrung und Konstanz
Der 38-Jährige verfügt über ein junges, relativ unerfahrenes Team. Das Durchschnittsalter beträgt nur 22 Jahre. Im Gegensatz zu einigen Liga-konkurrenten wird dabei vornehmlich auf einheimische Kräfte gesetzt. „Wir wussten von Anfang an, dass es eine schwierige Saison werden würde. Daher ist die momentane Situation für uns keine Überraschung.“ Auffallend ist vor allem die Auswärtsschwäche des zweitbesten Oberwalliser Teams – nur ein Mal konnte man bislang auf fremden Terrain gewinnen. „Es stimmt, dass wir auswärts klar schwächer auftreten als zuhause“, gibt Z’Brun unumwunden zu. „Hier kommt die fehlende Erfahrung, Konstanz und manchmal auch Cleverness der Mannschaft besonders zum Tragen. Es macht aber keinen Sinn, dieses Thema immer wieder anzusprechen. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und die positiven Aspekte herausnehmen.“ So sieht es der Trainer bereits als Steigerung an, dass man in der Frühjahrsrunde sowohl in Versoix (3:3) als auch bei Direktkonkurrent Collombey-Muraz (1:1) jeweils ein Unentschieden herausholen konnte.

„Ein Heimsieg muss her!“
Sieben Runden vor Schluss steht man nun auf dem elften Rang, verlustpunktmässig liegt man jedoch gar in der Abstiegszone. Kein Grund zum Zweifeln für Z’Brun: „Ich bin überzeugt, dass wir den Ligaerhalt schaffen. Aufgrund der Partien gegen die direkten Konkurrenten Siders, Lancy und Epalinges haben wir es in der Hand, den Abstieg noch aus eigener Kraft zu verhindern.“ Welche drei Teams werden schluss-endlich in den sauren Apfel beissen müssen? „Drei andere, aber sicher nicht der FC Visp“, gibt sich der Baltschiedner selbstbewusst. Als einen wichtigen Faktor im Kampf gegen den Fall in die regionale 2. Liga sieht Z'Brun den ausgezeichneten Teamgeist seines Teams: „Das ist einer unserer grössten Pluspunkte“, ist er überzeugt. Daneben zählt man natürlich auch auf die Heimstärke. Bereits am kommenden Samstag wird diese wieder gefragt sein, wenn der FC Perly-Certoux auf dem Sportplatz Mühleye gastiert. Im Hinspiel unterlagen die Lonzastädter mit 1:2. „Die Zielsetzung für diese Partie ist klar: Ein Heimsieg muss her!“, fordert Z’Brun unmissverständlich von seinen Spielern.

Positiv denken
Trotz der delikaten Situation gibt man sich beim FC Visp also zuversichtlich. Doch was hätte es für Konsequenzen für den Club, wenn man dennoch absteigen würde? „Es bringt nichts, sich über etwas Gedanken zu machen, das noch nicht eingetroffen ist. Ich bin ein Mensch, der grundsätzlich positiv denkt“, führt der Trainer abschliessend aus.

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